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🌟 Wie ich Pläne fürs neue Jahr schreibe – ohne Druck

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Ich war nie besonders gut darin, Neujahrsvorsätze einzuhalten. Früher schrieb ich lange Listen, alles voller guter Absichten: mehr Sport, gesünder essen, achtsamer leben, weniger aufregen, mehr schreiben. Und schon Mitte Januar fand ich mich mit einer Tasse Tee und einem milden schlechten Gewissen wieder – weil die Liste schon wieder irgendwo unter Papierstapeln verschwunden war. Heute mache ich es anders. Ich schreibe keine Vorsätze mehr. Ich schreibe Geschichten. ✍️ Pläne dürfen leicht sein Ich habe gelernt: Wenn ich etwas mit Freude aufschreibe, bleibt es eher hängen als jede Disziplinliste der Welt. Darum gestalte ich meine Jahresplanung inzwischen spielerisch. Ich frage mich nicht, was muss ich tun, sondern was würde mir guttun? Manchmal male ich kleine Symbole in mein Notizbuch – ein Herz steht für mehr Selbstliebe, eine Welle für mehr Leichtigkeit, eine Sonne für Momente, die mir Energie geben. Und oft schreibe ich kleine Sätze statt Ziele, zum Beispiel: „Ich möchte ...

❄️ Winterruhe – Warum Nichtstun manchmal die beste Therapie ist

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Wenn draußen der Wind um die Ecken pfeift und das Licht sich früh verabschiedet, beginnt für mich die stillste Zeit des Jahres. Früher mochte ich den Winter nicht besonders. Er schien mir grau, lang, ein bisschen leer. Doch inzwischen habe ich ihn lieben gelernt – als eine Jahreszeit, die mir etwas schenkt, was im Sommer oft fehlt: Ruhe, Stille und die Erlaubnis, nichts zu müssen. 🌨️ Die Kunst, einfach da zu sein „Nichts tun“ – das klingt nach Stillstand. Nach Faulheit, vielleicht sogar nach Aufgabe. Aber ich habe gemerkt: Dieses Nichtstun ist in Wahrheit etwas ganz anderes. Es ist ein Zustand des Loslassens. Wenn ich morgens die Hände um eine heiße Tasse lege und einfach nur hinausschaue, ohne an irgendetwas Bestimmtes zu denken, dann geschieht etwas. Es ist, als würde mein Inneres aufatmen. Ich merke, wie Gedanken leiser werden, wie sich der Körper entspannt und wie sich etwas in mir ordnet – ganz von selbst. 🕯️ Bewegung in der Stille Das Schönste daran: Diese Ruhe bede...

🌼 Mein Jahr des Mutes – Rückblick ohne Reue

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Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich kein glattes, sorgloses Jahr – sondern eines, das mich verändert hat. Ich habe vor anderthalb Jahren erfahren, dass ich eine chronische Krankheit habe, mit der nicht zu spaßen ist. Diese Nachricht hat alles auf den Kopf gestellt. Nichts war mehr selbstverständlich, und vieles, was früher wichtig schien, trat plötzlich in den Hintergrund. Aber genau das war der Anfang von etwas Neuem. Ich habe mein Leben komplett umgedreht, neu ausgerichtet, Schritt für Schritt. Und dabei so viel gelernt – über mich, über das Leben, über Mut. --- 💪 Mut, Neues zu wagen Ich habe beschlossen, dass Krankheit nicht Stillstand bedeutet. Im Gegenteil: Sie war mein Weckruf. Ich habe endlich Dinge in Angriff genommen, die ich schon ewig vor mir hergeschoben hatte. Und ich habe mir meinen Jugendtraum erfüllt: Ich habe mit der Schule des Schreibens begonnen – und tatsächlich angefangen, Romane zu schreiben. Jedes Kapitel, das ich schreibe, gibt mir das G...

🌿 Kleine Ziele, große Wirkung – wie man dranbleibt

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Manchmal liege ich abends im Bett und kann einfach nicht einschlafen. Dann rasen die Gedanken – die Ideen, die Pläne, die To-do-Listen, die Träume, alles auf einmal. Ich will so vieles gleichzeitig. Ich habe diese ungeduldige Seite in mir, die am liebsten sofort das Ergebnis sehen würde – nicht morgen, nicht übermorgen, sondern gleich jetzt. Aber das Leben funktioniert nicht so. Und ich musste lernen, dass auch das Schreiben, das Leben, die Träume ihre eigene Geschwindigkeit haben. Gestern war wieder so eine Nacht. Ich wälzte mich hin und her, während mir tausend Dinge durch den Kopf gingen: Was ich noch schreiben möchte. Welche Themen mir am Herzen liegen. Wie ich das alles unter einen Hut bekomme. Und irgendwann, mitten in diesem Gedankenchaos, stand ich einfach auf. Ich nahm mein kleines Journal – mein Notizbuch, das immer auf dem Nachttisch liegt – und begann zu schreiben. Nicht an einem Text, sondern an mir selbst. Ich schrieb den Weg auf. Ganz konkret. Vom ersten Geda...

Reg dich nicht auf – warum ich lerne, Gelassenheit zu üben

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Ich habe vor Kurzem auf Instagram ein kurzes Video von Vera F. Birkenbihl gesehen – und es hat mich auf eine Weise berührt, wie ich es gar nicht erwartet hätte. Sie sprach darüber, dass man sich nie länger als 15 Sekunden über etwas aufregen sollte. Fünfzehn Sekunden! Ich musste erst lachen und dachte: Wie soll das denn gehen? Aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir klar, dass da eine große Wahrheit dahintersteckt. Sie erzählte, dass sie selbst von einer Frau gehört hatte, die in einem Vortrag genau das empfohlen hatte: sich nicht länger als 15 Sekunden aufzuregen. Und wenn man das nicht schafft, soll man mit zwei Minuten beginnen und sich langsam heruntertrainieren, bis man irgendwann bei diesen magischen 15 Sekunden landet. Erst erschien mir das völlig unrealistisch – wer schafft das schon? Doch dann habe ich an mein eigenes Leben gedacht, an all die Male, in denen ich mich aufgeregt habe, und mir wurde klar: Ich will das versuchen. Denn ehrlich gesagt...

🌿 Warum ich nie aufhören will zu lernen – im Kopf bleibe ich jung

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Gestern Abend habe ich eine Dokumentation über Alzheimer und Demenz gesehen – und sie hat mich richtig nachdenklich gemacht. Da ging es um ältere Menschen, die auch mit über 80 oder 90 geistig völlig klar, fröhlich und aktiv waren. Und das nicht, weil sie Glück hatten oder besondere Gene – sondern weil sie etwas getan haben. Sie waren neugierig geblieben, offen für Neues, interessiert an der Welt. Eine Frau lernte mit 85 noch Italienisch, ein Mann spielte jeden Tag Tischtennis, und eine andere tanzte, weil sie sagte: „Solange ich tanze, bleibt mein Kopf wach.“ Das hat mich beeindruckt – und bestätigt in dem, was ich schon länger spüre: Jung bleiben heißt nicht, keine Falten zu haben. Jung bleiben heißt, lebendig zu bleiben. Ich habe für mich festgestellt, dass Bewegung in jeder Form mich jung hält – im Körper und im Geist. Ich mache regelmäßig Yoga, gehe Walken, fahre Fahrrad, und wenn sich die Gelegenheit ergibt, gehe ich schwimmen. Auch Gartenarbeit gehört für mich dazu –...

💫 Der Mut, etwas Neues zu beginnen – auch mit 60+

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Mut ist so ein seltsames Ding. Manchmal glaubt man, man müsste ihn herbeizaubern, groß und laut – so wie in Filmen, wenn jemand eine heroische Entscheidung trifft. Aber in Wirklichkeit ist Mut oft ganz leise. Er wächst unbemerkt. Und irgendwann, wenn man zurückblickt, merkt man: Ich war ja mutig. Ich habe es einfach getan. So war es bei mir auch. Ich wollte schon immer schreiben – Geschichten, Gedanken, das Leben in Worten festhalten. Aber wie das oft so ist, kam immer etwas dazwischen: der Alltag, die Arbeit, die Familie, das Leben eben. Und dann kam meine Krankheit. Plötzlich stand die Welt still. Und genau in diesem Stillstand ist etwas Neues gewachsen: der Mut, endlich das zu tun, was ich immer tun wollte. Ich habe mich bei der Schule des Schreibens angemeldet, gelernt, geübt, gelesen – von morgens bis abends. Ich habe mich regelrecht in die Welt der Worte hineingearbeitet. Dann kamen Autoren-Workshops, z.B. bei Doris Dörrie, Motivation von anderen Schreibenden, täglich...