💛 Warum ich mich heute nicht mehr für meine Gefühle entschuldige
Über emotionale Freiheit, authentisches Sein und den Mut, so zu fühlen, wie man fühlt. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass meine Gefühle nicht falsch sind. Dass sie nicht peinlich sind. Dass sie nicht verboten sind. Und dass ich mich nicht entschuldigen muss für das, was in meinem Inneren entsteht. Denn ich wurde — wie so viele Kinder der 60er Jahre — anders erzogen. Gefühle waren nicht erwünscht. Nicht laut, nicht wild, nicht ehrlich, nicht unbequem. Wir sollten funktionieren. Brav sein. Ruhig sein. Gefügig sein. Und vor allem: Gefühle zurückhalten. Gefühle entschuldigen. 🌿 Die Erziehung der 60er: Gefühle waren Störungen Ich erinnere mich noch sehr genau: Wenn ich weinte oder wütend war, wenn ich etwas nicht so machte wie erwartet, wenn ich eine eigene Meinung hatte, wenn ich mich weigerte, mich zu entschuldigen — dann passierte etwas, das mir bis heute im Gedächtnis blieb. Ich musste sitzen bleiben. Stundenlang. Warten. Aushalten. Mich „beruhigen“. Mich ...
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